„Wenn wir wollen, dass alles so bleibt, wie es ist, dann ist es -nötig, dass sich alles verändert.“ Dieses Zitat von Giuseppe Tomasi di Lampedusa passt in diese Zeit. Wir wollen weiterhin in Wohlstand und Sicherheit leben. Um das zu erreichen, müssen wir unsere Gewohnheiten ändern – auch beim Verkauf und der Vermietung von Immobilien.

Das Leben geht ungeachtet aller bedrohlich wirkenden Szenarien weiter. Ein Umzug steht an, die Wohnung muss verkauft oder vermietet werden, die Anschlussfinanzierung ist fällig. Viele Immobilienangelegenheiten dulden keinen Aufschub.
In Zeiten der Krise beherrschen politische Maßnahmen alle Handlungen. Zum Wohle der Bevölkerung werden Gesetze kurzfristig geändert oder neu eingeführt. Das „Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie“ schränkt beispielsweise das Kündigungsrecht der Vermieter ein. Neue Regeln sollen Schutz bieten und die öffentliche Ordnung gewährleisten.
Noch einschneidender für den Alltag im Berufs- und Privatleben ist das allgemeine Kontakt- bzw. Versammlungsverbot. Einige Geschäfte können jedoch nicht aufgeschoben werden. Die Verantwortlichen in allen Branchen machen sich daher Gedanken darüber, wie man sie trotz aller Einschränkungen durchführen kann.
Bei Immobilienverkäufen und auch bei der Vermietung gibt es kaum Probleme, wenn die Wohnung oder das Haus bereits leer ist. Ist die Immobilie jedoch bewohnt, sieht das anders aus. Besichtigungen sollen am besten gar nicht oder nur unter strenger Beachtung der vorgegebenen Maßnahmen durchgeführt werden. Je nach Bundesland sind Einzelbesichtigungen möglich. Während der Besichtigung sollte man auf Händeschütteln verzichten, die Nies- und Hustenetikette beachten, einen Abstand von rund zwei Metern zueinander halten und das Berühren von Gegenständen vermeiden. Dokumente kann man digital austauschen, virtuelle Besichtigungen per Video gewinnen an Bedeutung.