Die Zahl der Hitzetage in Deutschland nimmt zu, gleichzeitig wächst auch der Bedarf an Klimaanlagen. Aber auch einfache Maßnahmen können dabei helfen, die Hitze draußen zu halten.

Die Verbraucherzentrale gibt fünf einfache Tipp gegen die Hitze im Haus: • Fenster und Türen tagsüber schließen. Mit Gardinen oder Rollos die Sonneneinstrahlung vermindern. • Erst lüften, wenn die Temperatur draußen niedriger ist als drinnen, also meistens abends oder am frühen Morgen. • Am besten nachts lüften. Gegen Insekten und Mücken hilft ein Fliegengitter als Insektenschutz. • Die Fenster weit öffnen und für Durchzug sorgen. • So lange wie möglich lüften, am besten so lange, wie die Außentemperatur niedriger ist als die Innentemperatur.
Moderne Wohngebäude verfügen nicht selbstverständlich über eine Klimaanlage. Mit fortschreitender Klimaveränderung werden sich voraussichtlich neue Standards ergeben. Bis dahin können Immobilieneigentümer und Mieter ihre Wohnung mit Anlagen nachrüsten, die für sich allein stehen und nicht mit der Heizungsanlage verbunden sind. Der Import von Klimageräten, die in Gebäuden montiert oder als Standgeräte verwendet werden können, stieg in den vergangenen zehn Jahren um 72 Prozent.
Grundsätzlich werden bei Klimaanlagen zwei verschiedene Modelle unterschieden: Monoblöcke sind Klimaanlagen, die in der Wohnung mobil aufgestellt werden. Sie brauchen lediglich eine Steckdose. Splitgeräte bestehen hingegen aus einem Innengerät, das im Zimmer aufgebaut wird, und einem Kompressor, der an der Außenwand montiert wird. Weiterhin gibt es Klimaanlagen, deren Einbau schon bei der Planung eines Hauses berücksichtigt wird. Das sind fest verbaute oder in das Heizsystem integrierte Anlagen. Dazu gehören Wärmepumpen, die das Haus im Winter heizen und im Sommer kühlen. Der nachträgliche Einbau einer Klimaanlage ist sinnvoll, wenn die Heizung ohnehin ausgetauscht werden soll.