Der Mangel an Wohnraum in Ballungsgebieten und die damit verbundenen Preissteigerungen führen viele Kaufinteressenten zu der Frage, ob sich der Kauf von Immobilien jetzt eigentlich noch lohnt. Die aktuelle Sparda-Studie „Wohnen in Deutschland 2019“ gibt Antworten. Die Entscheidung für Immobilieneigentum ist aber immer auch von sehr persönlichen Gründen begleitet.
Die Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln untersucht die Entwicklung des Immobilienmarktes und ermittelt anhand ausgewählter Indikatoren wie Wirtschaftsstärke und Zukunftsfähigkeit die derzeitige Immobilienmarktlage aller 401 Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland. Dazu wurden in den sieben größten Städten Deutschlands und in 61 kreisfreien Mittelstädten mit 100.000 bis 600.000 Einwohnern Eigentumswohnungen untersucht. In allen 297 Landkreisen Deutschlands wurden Einfamilienhäuser untersucht, und in weiteren 36 kreisfreien Städte mit weniger als 100.000 Einwohnern wurden Eigentumswohnungen untersucht. Detaillierte Ergebnisse erfahren Sie unter www.sparda-wohnen2019.de.
Hier einige Aussagen: • 2018 wurden für den Kauf einer Immobilie durchschnittlich 264.000 Euro ausgegeben. • In den Städten liegen die Kosten für Wohneigentum gut 53 Prozent höher als auf dem Land. • Ein Eigenheim kostet im Durchschnitt 5,6 Jahreshaushaltseinkommen. • 31 Prozent der Mieter bis 50 Jahre planen den Erwerb von Wohneigentum. • Pro Quadratmeter müssen im Schnitt 2.379 Euro investiert werden. • Für 264.000 Euro erhält man im Schnitt 111 Quadratmeter Wohnfläche. • 47 Prozent der Deutschen sind Immobilieneigentümer. Je höher das Haushaltseinkommen und je ländlicher der Ort, desto höher ist die Eigentumsquote. • In 396 der 401 untersuchten Regionen sind die Quadratmeterpreise von Immobilien gestiegen. • Bei der Finanzierung beträgt die Zinsersparnis 72.500 Euro gegenüber dem Jahr 2008.