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Neue Bundesministerin weckt große Hoffnungen




Foto: © Markus C. Hurek, Berlin, 2025

Deutschland hat eine neue Bundesministerin für Wohnen, Stadtent-
wicklung und Bauwesen: Verena Hubertz löst Klara Geywitz in dieser
Position ab. Die neue Frau an der Spitze weckt große Hoffnungen, denn
die Bau- und Immobilienwirtschaft braucht dringend neue Impulse.


„Die Lage duldet keinen Aufschub – jetzt kommt es auf Entschlossenheit
und Dialogbereitschaft an“, erklärt IVD-Präsident Dirk Wohltorf.


Die neue Bundesministerin Verena Hubertz (SPD, Jahrgang 1987) errang
bei der Bundestagswahl 2021 das Direktmandat im Wahlkreis Trier. Sie
studierte Betriebswirtschaftslehre, absolvierte ein Auslandssemester im
US-Bundesstaat Tennessee und sammelte erste Berufserfahrungen bei
den Lebenshilfe-Werken Trier, Vodafone, PricewaterhouseCoopers und der
Commerzbank. Zudem war sie Mitbegründerin eines Start-ups, das mit
über 20 Millionen Nutzern und circa 60 Mitarbeitenden zu 60 Prozent vom
Bosch-Tochterunternehmen BSH Hausgeräte übernommen wurde.


In ihrer ersten Rede Mitte Mai vor dem Bundestag erläuterte die Bundes-
ministerin, welche Schwerpunkte sie bei ihrer politischen Arbeit setzen will:
„Tempo, Technologie und Toleranz. (…) Daran können Sie mich messen“,
sagte die neue Ministerin. Die Bagger sollen wieder rollen. Denn Wohnen
sei die soziale Frage unserer Zeit. „Wohnraum muss bezahlbar sein! Das ist
für mich Anspruch und Auftrag zugleich. Wohnen ist zu teuer, und das treibt
uns als Gesellschaft auseinander. Ich will deswegen, dass wir mehr bauen,
und ich will, dass wir preiswerter und nachhaltiger bauen.“


„Ich finde nicht, dass Wohnen ein Markt wie jeder andere ist. Ich will, dass
Wohnen ein funktionierender Markt ist, wo nicht nur die Rendite entschei-
det, und ich will als Bauministerin dafür sorgen, dass Wohnen für alle
bezahlbar bleibt, von der Auszubildenden bis zum Rentner. (…) wenn wir
bauen, dann kurbeln wir auch unsere deutsche Wirtschaft an. Die Bauin-
dustrie ist die Lokomotive unserer Wirtschaft. Rund zwölf Prozent unseres
BIPs sind Bauinvestitionen. (…) wir (müssen) über BauGB, über Planungsbe-
schleunigung, Raumordnung und Stadtentwicklung sprechen.“


Fazit: Das klingt vernünftig und entschlossen. Warten wir ab, wo Deutsch-
land im Bereich Bauen und Wohnen in einigen Jahren stehen wird.