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Vor dem Hausverkauf noch sanieren – oder lieber nicht?

Der Expertentipp von Matthias Kellermeier

Wer sein Haus nach vielen Jahren verkaufen möchte, stellt sich häufig die Frage: Muss ich vorher noch einmal investieren? Vielleicht ist die Heizung älter, das Bad nicht mehr modern oder energetisch gibt es einiges zu verbessern.

Unser Tipp: Nicht vorschnell sanieren.


Denn nicht jede Investition, die vor einem Verkauf vorgenommen wird, lässt sich anschließend über einen höheren Kaufpreis wieder hereinholen. Und ein Haus muss nicht vollständig modernisiert sein, um einen passenden Käufer zu finden. Auch Immobilien mit Sanierungsbedarf haben ihre Zielgruppe – beispielsweise Käufer, die ihr neues Zuhause ohnehin nach den eigenen Vorstellungen gestalten möchten.


Entscheidend ist vielmehr, den vorhandenen Zustand realistisch zu bewerten und beim Verkauf transparent damit umzugehen. Dazu gehört auch ein Angebotspreis, der Lage, Zustand und notwendigen Modernisierungsbedarf berücksichtigt.


Gerade hier kann eine fachkundige Einschätzung vorab viel Geld und unnötige Arbeit sparen. Bevor größere Summen in eine neue Heizung, ein Bad oder andere Maßnahmen investiert werden, sollte deshalb geklärt werden: Welche Arbeiten verbessern tatsächlich die Verkaufschancen – und welche kann man sich sparen?


Unser Expertentipp: Lassen Sie Ihre Immobilie zunächst im aktuellen Zustand von uns bewerten.

Danach lässt sich gezielt entscheiden, welche kleineren Maßnahmen vor dem Verkauf sinnvoll sind. Häufig ist weniger notwendig, als Eigentümer zunächst vermuten.