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Der deutsche Immobilienmarkt hat sich 2025 weiter belebt. Sowohl die Zahl der abgeschlossenen Kaufverträge als auch die Preise für Wohnimmobilien legten zu. Gleichzeitig blieben die Preisunterschiede zwischen den einzelnen Regionen Deutschlands groß.
Nach aktuellen Zahlen des Arbeitskreises der Oberen Gutachterausschüsse (AK OGA) wurden im vergangenen Jahr bundesweit rund 872.000 Immobilien verkauft. Das entspricht einem Anstieg von acht Prozent gegenüber 2024. Der Geldumsatz erhöhte sich sogar um 13 Prozent auf insgesamt 278 Milliarden Euro. Damit wuchs das Transaktionsvolumen bereits das zweite Jahr in Folge zweistellig. Den größten Anteil am Markt machten erneut Wohnimmobilien aus. Rund 198 Milliarden Euro entfielen auf den Kauf von Ein- und Zweifamilienhäusern, Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäusern sowie Wohnbaugrundstücken. Damit floss mehr als 70 Prozent des gesamten Investitionsvolumens in den Wohnungsmarkt.
Auch bei den Kaufpreisen setzte sich die Erholung fort. Gebrauchte Reihenhäuser und Doppelhaushälften verteuerten sich im mittleren Preissegment um etwa vier Prozent auf durchschnittlich 2.470 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Bei freistehenden Ein- und Zweifamilienhäusern fiel der Preisanstieg mit weniger als einem Prozent deutlich moderater aus. Hier lag der Durchschnittspreis bei 2.420 Euro je Quadratmeter. Für gebrauchte Eigentumswohnungen wurden im Mittel 2.390 Euro je Quadratmeter gezahlt, Neubauwohnungen erreichten durchschnittlich 4.460 Euro je Quadratmeter.
Positiv entwickelte sich auch der Markt für Wohnbaugrundstücke. Die Zahl der Verkäufe von Grundstücken für Ein- und Zweifamilienhäuser stieg um acht Prozent auf rund 50.100. Der Geldumsatz nahm mit einem Plus von elf Prozent auf 10,2 Milliarden Euro noch stärker zu. Bei Grundstücken für Mehrfamilienhäuser erhöhte sich die Zahl der Verkäufe um zwölf Prozent.
Trotz der insgesamt positiven Entwicklung bleibt das Preisgefälle zwischen den Regionen erheblich. Mit durchschnittlich 8.650 Euro je Quadratmeter Wohnfläche wurden die höchsten Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser in München erzielt. Es folgten Frankfurt am Main mit 5.240 Euro, Stuttgart mit 5.210 Euro und Hamburg mit 4.780 Euro je Quadratmeter. In vielen ländlichen und strukturschwächeren Regionen lagen die Kaufpreise dagegen weiterhin deutlich unter diesem Niveau.





