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Sommer, Urlaub, Reisezeit: Sicherheit geht vor




Foto: © TheDigitalWay, Pixabay 

Während sich Reisende im Urlaub entspannen, haben Einbrecher Hochkonjunktur. In Deutschland wird statistisch etwa alle sechs Minuten irgendwo eingebrochen. In der Ferienzeit steigen die Fallzahlen häufig an. Einbrecher wählen meist den einfachen Weg. Ein gut gesichertes Haus schreckt sie dagegen ab. Diese Maßnahmen helfen:

Türen und Fenster schließen: Sämtliche Türen und Fenster – vom Keller bis zum Dachgeschoss – sollten sorgfältig verschlossen sein. Gekippte Fenster sind eine leichte Einstiegsmöglichkeit und wirken geradezu einladend. Zusätzliche Riegel, einbruchhemmende Beschläge oder geprüfte Sicherheitsfenster erschweren den Einstieg – nicht nur während der Urlaubszeit.

Aufstiegshilfen wegräumen: Leitern, Mülltonnen oder Gartenmöbel sollten nicht als Kletterhilfen unter Fenstern oder an Balkonen bereitstehen.

Anwesenheit simulieren: Zeitschaltuhren oder Smart-Home-Systeme können Lichtquellen zu unterschiedlichen Zeiten steuern und so Anwesenheit vortäuschen. Noch wirksamer ist die Unterstützung durch Nachbarn oder Freunde, die von außen sichtbar auf dem Grundstück unterwegs sind.

Vorsicht in sozialen Medien: Wer Urlaubsbilder in Echtzeit postet, macht deutlich, dass das Zuhause gerade leer steht. Sicherer ist es, Fotos erst nach der Rückkehr zu veröffentlichen.

Welche Versicherung zahlt? Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen lässt sich ein Einbruch nicht vollständig ausschließen. Dann spielt die Hausratversicherung eine zentrale Rolle. Sie ersetzt gestohlene versicherte Gegenstände in der Regel zum Neuwert, übernimmt Schäden an Fenstern und Türen, die durch den Einbruch verursacht wurden, und kann auch Vandalismusschäden am Hausrat nach einem Einbruch abdecken.

Einwandfrei funktionierende Technik schafft Sicherheit. Der TÜV-Verband hat kürzlich seinen Baurechtsreport 2026 veröffentlicht. Danach hat sich die technische Gebäudesicherheit verschlechtert. Besonders hohe Mängelquoten zeigen sich bei Lüftungsanlagen, Feuerlöschanlagen sowie Sicherheitsstrom- und Sicherheitsbeleuchtungsanlagen. Mehrere zentrale Sicherheitssysteme erreichen inzwischen Mängelquoten von deutlich über 30 Prozent.