Bild: © Jacqueline Macou, Pixabay
Die Auswirkungen des Klimawandels sind längst in unseren Häusern und Gärten spürbar. Die Zahl der Hitzetage hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Immer mehr Städte und Gemeinden entwickeln deshalb Hitzeschutzkonzepte. Auch Hauseigentümer sollten Maßnahmen ergreifen, um sich vor übermäßiger Wärme zu schützen.
Heiße Tage mit Temperaturen von über 30 Grad Celsius treten in Deutschland immer häufiger auf. Sie belasten die Menschen und können die Gesundheit gefährden. Die Zahl der Hitzetage als auch die der tropischen Nächte werden weiter zunehmen werden.
Außenverschattungen wie Jalousien sowie gezieltes Lüften in den kühlen Morgen- und Abendstunden zählen zu den wirksamsten Maßnahmen, um die Hitze im Haus zu reduzieren. Darüber hinaus sorgen Wärmepumpen mit Kühlfunktion, begrünte Dächer und eine gute Gebäudedämmung für ein angenehmeres Raumklima. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.
Wie gut Städte auf Hitze, Trockenheit und Starkregen vorbereitet sind, zeigt das neue Stadtklima-Dashboard des BBSR auf der Website stadtklimadashboard.de. Das Dashboard wird kontinuierlich weiterentwickelt. Künftig sollen die wichtigsten Indikatoren regelmäßig für alle deutschen Städte mit mehr als 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern abrufbar sein.
Ein wichtiger Faktor für die Klimaentwicklung in Städten ist Wasser. Die Fachveranstaltung „RegenwasserTage 2026“ an der HTWK Leipzig beschäftigte sich mit den Themen Schwammstadt, Gewässerschutz und Starkregenvorsorge. Wie können Städte auf Starkregen, Hitze, Trockenperioden und die Folgen des Klimawandels vorbereitet werden? Im Fokus standen neue Regelungen zum Gewässerschutz, Konzepte für eine wasserbewusste Siedlungsentwicklung, der Betrieb zentraler und dezentraler Anlagen sowie Strategien zur Starkregen- und Überflutungsvorsorge.
Jede Gartenbesitzerin und jeder Gartenbesitzer kann im direkten Umfeld zu einem gesunden Klima beitragen – etwa durch nachhaltige Lösungen wie die Nutzung von Regenwasser und die Auswahl trockenheitsverträglicher Pflanzen. Diese kommen mit wenig Wasser aus und tragen gleichzeitig dazu bei, auch in längeren Trockenphasen für kühlere Temperaturen zu sorgen.





